Balfolk umfasst eine große Vielfalt an Tänzen. Dazu gehören Paartänze, Kreis- und Kettentänze, Gassentänze sowie einige Solotänze. Die meisten Tänze haben ihre Wurzeln in traditionellen Volkstänzen aus verschiedenen Regionen Europas und wurden im Laufe der Zeit weiterentwickelt.
Im Gegensatz zum historischen Volkstanz geht es beim Balfolk nicht darum, Tänze möglichst originalgetreu zu bewahren. Stattdessen stehen die Freude am Tanzen, die Musik und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt.
Die heutige Balfolk-Bewegung entstand in den 1970er-Jahren in Frankreich. Seitdem haben sich Tänze und Musik aus vielen europäischen Ländern etabliert, darunter Frankreich, Belgien, Schweden, Spanien, Italien und Deutschland.
Für viele Tänze ist kein fester Tanzpartner nötig. Kreis- und Kettentänze werden gemeinsam in der Gruppe getanzt, und bei den Paartänzen wechseln die Tanzpartner häufig. So kommt man leicht mit anderen Menschen ins Gespräch und lernt viele neue Tänze kennen.
Die Tänze reichen von sehr einfach bis anspruchsvoll. Viele lassen sich bereits nach einer kurzen Einführung mittanzen und eignen sich daher hervorragend für Anfänger. Mit der Zeit entdeckt jeder seine Lieblingstänze und kann sich nach und nach an schwierigere Figuren und Tänze heranwagen.

